Nachverdichtung von Wohnraum: Seriell, modular, flächeneffizient
Der hohe Bedarf an Wohnraum stellt uns aktuell vor große Herausforderungen. Um diesen Bedarf zu decken, braucht es einen klugen Mix aus verschiedenen Strategien: Neben der Erschließung neuer Baugebiete rückt zunehmend die intelligente Nutzung bestehender Strukturen in den Fokus.
Nachverdichtung ist hier das Stichwort. Sie ist der Hebel, um in unseren Städten und Gemeinden neuen Wohnraum zu schaffen, wo die Infrastruktur bereits vorhanden ist. Doch wie gelingt das wirtschaftlich sinnvoll und mit hoher Wohnqualität?
Wir bei INNOVAMETALL sehen drei spannende Ansätze, wie Bauherren (Baugesellschaften) und Kommunen aus Vorhandenem mehr machen können.
1. Potenziale im Quartier nutzen: Wohnen in zweiter Reihe
Viele Siedlungen verfügen über großzügige Grundstücksflächen oder weite Innenhöfe. Hier lässt sich neuer Wohnraum realisieren, ohne dass neue Straßen oder Kanäle gebaut werden müssen – das Grundstück ist bereits voll erschlossen.
Ein beeindruckendes Beispiel für diese Form der Nachverdichtung liefert unser Partner NOKERA. Mit ihren seriell gefertigten "Punkthäusern" in Holzbauweise werden "Lücken" in bestehenden Wohnquartieren effizient geschlossen.
Damit diese neuen Bauten im Innenhof aber nicht nur funktional sind, sondern auch eine hohe Aufenthaltsqualität bieten, ist der private Außenraum entscheidend. Für ein aktuelles NOKERA-Projekt (Mehr Infos dazu) verbessern unsere sybkon-Balkone die Lebensqualität der Bewohner:innen und sind auch optisch ein Gewinn für das Gebäude.
2. Aufstockung - Die Flucht nach oben: Wenn sich Sanierung selbst bezahlt
Eine besonders elegante Lösung ist das Bauen, ohne neue Fläche zu beanspruchen: die Aufstockung. Ein Leuchtturmprojekt für dieses "On-Top-Bauen" ist das Projekt GLUATNEST (Mehr Infos) in Freistadt.
Hier zeigten sich enorme wirtschaftlich positive Vorteile der Nachverdichtung:
Der Finanzierungs-Hebel: Durch den Verkauf oder die Vermietung der neu geschaffenen Dachgeschoss-Wohnungen lässt sich oft bereits ein Großteil der Sanierungskosten für das Bestandsgebäude finanzieren.
Synergie-Effekte: Wenn ohnehin gebaut wird, wird das Gebäude darunter meist energetisch saniert. Das steigert den Wert der Immobilie und senkt die Betriebskosten für alle Parteien.
Durch diese Erweiterung nach oben wird aus einem älteren Bestandsobjekt ein modernes, zukunftsfähiges Gebäude. Die Erschließung erfolgt zum Beispiel durch einen Laubengang, der einerseits die Brandschutzbestimmungen erfüllt und andererseits mehr Komfort für die bestehenden Wohneinheiten bietet.
3. Infrastruktur neu gedacht: Mobilität statt Parkplatz-Pflicht
Jede neue Wohneinheit wirft die Frage auf: "Wo sollen die Autos parken?" Gerade bei der Nachverdichtung in Innenhöfen oder bei Aufstockungen ist Platz Mangelware und der Bau von Tiefgaragen oft unverhältnismäßig teuer. Deshalb wird eine Aufstockung für viele Wohnobjekte erst gar nicht in Erwägung gezogen.
Doch dafür gibt es eine Lösung: Ein Blick nach Deutschland zeigt, wie moderne Gesetzgebung hier Bauherren unterstützen kann: In vielen deutschen Bundesländern und Kommunen (etwa durch die Landesbauordnungen oder kommunale Stellplatzsatzungen) ist es mittlerweile möglich, die Pflicht zur Errichtung von KFZ-Stellplätzen deutlich zu reduzieren oder abzulösen, wenn stattdessen ein schlüssiges Mobilitätskonzept vorgelegt wird. Zudem wandelt sich das Mobilitätsverhalten.
Das Prinzip: Hochwertige Fahrrad-Infrastruktur ersetzt PKW-Stellplätze. Statt teurer Parkplätze für Autos, die selten bewegt werden, bieten Bauherren den Bewohner:innen Sharing-Angebote für e-Lastenräder an. Das spart nicht nur viel Platz sondern auch Baukosten.
Damit dieses Konzept bei Behörden und Mieter:nnen ankommt, braucht es ein System wie die safetydock Mobilitätslösungen:
Platzsparend: Wo ein Auto kaum parken kann, finden mehrere safetydock-Fahrradstellplätze Platz.
Sicher & Geladen: Das e-Lastenrad ist vor Diebstahl und Vandalismus geschützt und wird gleichzeitig geladen.
Rechtssicher: Mit einer solch fest installierten Infrastruktur lassen sich die Anforderungen an alternative Mobilitätskonzepte unkompliziert erfüllen.
Mehrwert: Für mehr Komfort für die BewohnerInnen kann auch noch das safetydock Paketstation-Modul integriert werden und somit einfache und sichere Paketablagemöglichkeiten bieten.
Fazit
Nachverdichtung bedeutet nicht einfach nur "mehr Beton". Mit smarten Balkonlösungen, wirtschaftlichen Aufstockungs-Konzepten und zeitgemäßen Mobilitätssystemen wie der safetydock-Lösung schaffen Sie dringend benötigten, leistbaren Wohnraum und machen Ihr Portfolio zukunftsfit.
Ihre Vorteile von seriellem Bauen in der Nachverdichtung
- Planbare Kosten durch serielle Modulbaukomponenten
- Höhere Kapitalumschlagsgeschwindigkeit durch drastisch verkürzte Bauzeiten
- Flächenoptimierung durch moderne Mobilitätslösungen
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Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie unsere modularen Systeme Ihre Bestandsobjekte optimieren können.