Wartehaus PRIME in Pollham -
Mobilität im Zentrum des Ortslebens

Mit der Erneuerung der Ortsdurchfahrt hat die Marktgemeinde Pollham nicht nur den Verkehrsraum neu gedacht, sondern auch die Haltestelleninfrastruktur konsequent weiterentwickelt. Direkt im Ortszentrum – gegenüber dem Gemeindeamt, neben Kirche und Feuerwehr – entstanden zwei neue Wartehäuser, die heute einen zentralen Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr bilden.

Projektdaten PRIME in Pollham (OÖ)

  • Marktgemeinde Pollham, 2025
  • Auftragsumfang: 1 großes PRIME Wartehaus inkl. Fahrradüberdachung mit 6 Einstellplätzen (Fahrrradständermodell KAPPA) und 1 kleineres Wartehaus PRIME
  • KLH-Platte mit Folieneindeckung aus EPDM mit Gefälleausbildung
  • Inkl. Sitzbank, Bewegungsmelder und Beleuchtung

Ein Projekt aus der Mitte des Ortes heraus

Ausgangspunkt war der Umbau einer zentralen Kreuzung. Im Zuge dieser Neugestaltung wurden die bestehenden, in die Jahre gekommenen kleinen Holzwartehäuser abgetragen und durch neue, zeitgemäße Lösungen ersetzt. Ziel war es, Komfort, Sicherheit und Aufenthaltsqualität zu verbessern – insbesondere für Schüler:innen und jene, die täglich auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind. Die neuen Wartehäuser stehen heute an einem Ort, von dem aus nahezu alle wichtigen Einrichtungen im Ort fußläufig erreichbar sind. Genau diese Lage machte die Umsetzung zu einem sichtbaren und spürbaren Baustein der Ortsentwicklung.

 

Zwei Wartehäuser, ein System

Umgesetzt wurden zwei Wartehäuser des Typs PRIME in Anthrazitgrau (RAL 7016): Ein kleineres Wartehaus, das im Dezember 2025 montiert wurde, sowie ein großes Wartehaus mit integrierter Fahrradüberdachung und sechs Einstellplätzen, das im Jänner 2026 folgte. 

Charakteristisch für beide Ausführungen ist der konstruktive Aufbau: Das Dach besteht aus einer durchgängigen KLH-Platte mit EPDM-Folieneindeckung und Gefälleausbildung. Diese Bauweise ermöglicht es, Entwässerung und Beleuchtung dezent unter der Holzplatte zu integrieren – technisch sauber gelöst und optisch zurückhaltend. 

Beide Wartehäuser sind mit einer Sitzbank ausgestattet. Die Beleuchtung erfolgt über umlaufende LED-Streifen, die das Wartehaus gleichmäßig ausleuchten. Ein integrierter Bewegungsmelder sorgt dafür, dass Licht genau dann zur Verfügung steht, wenn es benötigt wird.

Montage mit Nähe zu den Menschen

Die Montage der Wartehäuser erfolgte mitten im laufenden Ortsgeschehen. Gerade beim großen Wartehaus zeigte sich, wie stark das Projekt im Ort verankert ist: Der Bürgermeister der Marktgemeinde Pollham machte sich persönlich vor Ort ein Bild vom Baufortschritt. 

Besonders eindrucksvoll war die Reaktion der Schulkinder. Neugierig beobachteten sie die Arbeiten, stellten Fragen zur neuen Haltestelle und halfen am Ende sogar beim Reinigen der Glasscheiben mit.

Ein Mehrwert für Mobilität und Ortsbild

Heute sind die Wartehäuser PRIME ein selbstverständlicher Bestandteil des Ortszentrums von Pollham. Sie bieten Schutz vor Wind und Wetter, fördern durch die Fahrradüberdachung aktiv das „Bike & Ride“-Prinzip und fügen sich ruhig in das erneuerte Ortsbild ein. 

Als Teil eines umfassenden Infrastrukturprojekts tragen sie dazu bei, den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen und das Zentrum funktional wie gestalterisch aufzuwerten. Die Haltestellen sind kein isoliertes Element, sondern ein bewusst integrierter Baustein einer Ortsdurchfahrt, die auf Sicherheit, Qualität und langfristige Nutzung ausgelegt ist. 

Mit der Umsetzung in Pollham zeigt sich, wie moderne Haltestelleninfrastruktur aussehen kann, wenn sie aus der Gemeinde heraus gedacht und konsequent umgesetzt wird – nah an den Menschen, technisch durchdacht und dauerhaft nutzbar.

Eine Haltestelle soll nicht nur gut aussehen, sondern im Alltag funktionieren. Beim PRIME sind Technik, Beleuchtung und Entwässerung so integriert, dass man sie kaum sieht – aber jeden Tag davon profitiert.

Laura Pirklbauer Vertrieb INNOVAMETALL

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